Archive for November, 2010

30. November 2010

JIM Studie 2010: Jugend, Information, Media

„Seit dreizehn Jahren untersucht die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) jährlich den Medienumgang der 12- bis 19-Jährigen. In dieser Zeit konnte die Studie den stetigen Wandel der Medienwelt dokumentieren. Die Entwicklung des Handys, der rasante Aufstieg des MP3- Players, sowie der Einzug des Internets in den Alltag von Jugendlichen prägte das vergangene Jahrzehnt.“ (aus JIM-Studie 2010, S.3)

Einige interessante Statements der Studie habe ich hier zusammengefasst:

  • Praktisch jeder Jugendliche besitzt ein eigenes Handy, ältere Jugendliche bevorzugt Smartphones mit Apps für SchülerVZ, Facebook, Musik und Spiele
  • Jugendliche verbringen täglich 138 Minuten im Netz, die Hälfte der Zeit mit Kommunikation und sozialen Netzwerken
  • Computer und Internet sind für Jugendliche längst Alltag, von Neuen Medien kann nicht mehr gesprochen werden
  • Internet? Lieber ohne Eltern: Das Internet entfaltet seine höchste Wichtigkeit, wenn die Jugendlichen alleine zu Hause sind
  • Zwei Drittel der jugendlichen Onliner haben Fotos oder Filme von sich ins Netz gestellt
  • 15% der jugendlichen Internetnutzer gibt an, schon einmal im Netz gemobbt worden zu sein. Da helfen Filter nicht weiter…
  • Eines wird sich wohl nie ändern: Die große Konstante im Teenager-Leben bleibt Musik 🙂
  • Wer nicht online ist, ist raus – dies klingt mir persönlich allerdings etwas zu drastisch.

Bei Interesse, laden sie hier die gesamte JIM2010-Studie

Zusammenfassungen der Studie finden sich an verschiedenen Stellen, z.B.:

Der Spiegel: Jugendliche sind Kommunikations-Junkies

Heise Online: Kommunikation steht bei Jugendlichen im Vordergrund

ZDF-Online: Wer nicht online ist, ist raus.

 

Nichts Neues? „Medienkompetenz wird zunehmend zur Lebenskompetenz im 21.Jahrhundert.“ Das betonte Michaela Noll, Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, bereits im Jahr 2006.

Auf jeden Fall: Handlungsbedarf für Bildung und Erziehung.

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26. November 2010

Netbook vs Tablet-PC

In einer heutigen Diskussion im Lehrerzimmer wurde die These aufgeworfen, ob es nicht sinnvoller sein, statt eines Tablet-PC auf die Lösung der Netbook zurückzugreifen. Die Argumente bezogen sich auf der einen Seite auf die Ausstattung der Hardware (fehlender USB Anschluss, fehlender Druckeranschluss, fehlende Dateiverwaltung, Abspielen von DVDs) und auf der anderen Seite auf die Kosten. Aus unserer Sicht sind diese Probleme z.T schon behoben bzw. spielen für die Frage: „Ist ein Tablet-PC eine sinnvolle Ergänzung für die Ausstattung der Schule“ keine Rolle.

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24. November 2010

iPad im Praxistest an der KAS

Liebe Kolleginen und Kollegen, liebe Schulgemeinde,

nach erfolgter Präsentation und Praxistest der iPads, an dieser Stelle ein Abriß, Resumé und Ausblick zur Veranstaltung vom 16.11.2010:

Im Anschluß an die Lehrerkonferenz vom 16.11.2010 wurde durch Herrn Volker Sziede (Key Account Manager der Education Abteilung der Firma Apple, München) zunächst eine allgemeine Information zu den Bemühungen und Möglichkeiten der Firma Apple im Bereich Education vor dem gesamten Plenum des Kollegiums der KAS gegeben. Der Vortrag, der seinen Zweck als Werbeveranstaltung nicht verschleiern wollte, war professionell-kurzweilig und informativ und zeigte viele Möglichkeiten im Bereich des Einsatzes von mobilen Endgeräten und Apps auf. Der Schwerpunkt lag auch auf der Nachhaltigkeit, die die Marke Apple in diesem Bereich seit mehr als 25 Jahren betreibt. Nach dieser Einführung zeigte dann Herr Christian Wilde, ebenfalls aus München für die KAS angereist, kurz die Möglichkeiten aber auch die Grenzen des Gerätes, um das es eigentlich ging: das Apple iPad. Hier gab es dann auch schon konkretere Hinweise zu den Einsatzmöglichkeiten eines solchen Devices im Unterricht als Endgerät für Recherche, Contenterstellung und Web2.0-Anwendungen (Wikis, Blogs) durch die Schüler, aber auch konkrete Apps für den Unterrichtseinsatz in bestimmten Fächern und Kontexten wurden gezeigt. Den Abschluß der Plenumsveranstaltung bildete die Aussicht auf (kostenlose) Fortbildungen des Kollegiums und/oder eines Kernteams durch Apple für die konkrete unterrichtsbezogene Contenterstellung auf einem solchen Device und die in diesem Bereich in NRW bereits bestehenden Netzwerke. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die Effey-Hauptschule in Ennepetal hingewiesen, die das iPad bereits, wie einige andere Schulen in einer „iPad-Klasse“ einsetzt und die zu Informationszwecken auch Unterrichtsbesuche in diesem Projekt anbietet. Auch wenn es vielleicht verständlicherweise während dieser Plenumspräsentation im Kollegium zu einigem Murren und Unruhe kam, sollte einem doch klar gewesen sein, dass Apple bei einer solch aufwändigen und kostenintensiven (für die KAS jedoch kostenlosen!) Veranstaltung für die eigenen Produkte Werbung macht – dies würde wohl jedes andere Unternehmen auch tun.

Nach dieser Präsentation wechselten die 27 am Test („Hands on“) interessierten Kolleginnen und Kollegen in den Präsentationsraum, wo genügend iPads zur Verfügung standen um in einer „Schnitzeljagd“ erkundet zu werden.

Die „Hands on“-Veranstaltung wurde durch Herrn Christian Wilde und Herrn Tony Philip, beide aus dem Sales Planning & Support-Team München, durchgeführt. Die Kolleginnen und Kollegen schienen beim Test doch sichtlich Spaß gehabt zu haben, wie die folgenden Impressionen zeigen:

 

 

Im weiteren Verlauf waren sie aber auch konzentriert bei der Sache, als es mit den, auf dem iPad installierten Apps eine „iPad-Schnitzeljagd“ zu lösen galt, die die Kollegen mit Bravour und fast ohne Hilfestellung und schon gar nicht mit zu Hilfenahme eines Handbuchs auf einem, ihnen gänzlich unbekannten Gerät lösten. Hier ging es dann darum die Multitouchfähigkeiten des Geräts, die Möglichkeiten der Textverarbeitung und Bildbearbeitung und die Webapplikationen (Mail und Safari-Browser) auszuloten, um einige Aufgaben zu nennen. Auch die Videofähigkeiten und das Kartenprogramm wurden ausprobiert und in den in iBooks zur Verfügung stehenden eBooks wurden Kapitel aufgeschlagen und Texte markiert.

Herr Wilde zeigte sich vom engagierten „KAS-Testteam“ beeindruckt, denn wie er mir in einer späteren Rückmeldung per Mail sagte: „… hat es uns Spaß gemacht Ihrem Kollegium das iPad mit seinen Möglichkeiten näher zu bringen. Insbesondere die aktive Beteiligung bei der „Schnitzeljagd“ und viele interessante Fragen haben uns beeindruckt.“

Evaluation:

Kontra:

Als problematisch beurteilten die Kollegen die fehlende Tastatur bei z.B. längerer, umfangreicher Textarbeit, was jedoch durch die große Mobilität des Devices relativiert wird und auch nur in diesem speziellen Fall auftritt. Alternativ dazu kann natürlich ein iPad-Keyboard-Dock optional angeschafft werden, welches wie eine Tastatur funktioniert. Weiter wurde die fehlende Möglichkeit einer zentralen Kontrolle und/oder Sperrung der Schülerbildschirme durch einen Lehrer-PC (wie im Informatikraum) beanstandet. Hier bietet es sich natürlich, wie in der Veranstaltung gezeigt, einfach an, dass iPad mit dem Bildschirm nach unten auf den Tisch zu legen. Weiterer Kritikpunkt war eine evtl. notwendige Einarbeitungszeit in die unterschiedlichen Apps angeführt, wobei sich auf der Hands on-VA aber gezeigt hat, dass auch Mac OS unerfahrene User schnell und gut mit dem Interface des iPads und den Apps zurecht kamen, wenn es auch Zitat: „…. den Windows-Usern zunächst etwas ungewohnt und umständlich vorkam“.

Pro:

Als mögliche, vorstellbare Einsatzbereiche nannten die Kollegen in der nach dem Test durchgeführten Evaluation vor allem Recherche, Texterstellung, Lesen und Markieren, Literatureinsatz, integriertes Lexikon, Präsentationserstellung, Erstellen von Blogs und Wikis, Ersatz für Textblätter und Materialien, aber auch spezielle Anwendungsmöglichkeiten wie Filmanalysen, Erstellen und Hochladen von Videos, Bildbearbeitung, Höranalyse, Podcasting, Erstellen von Arrangements und Partiturmitverfolgung, etc.

Die Übertragung von Dateien auf das Gerät durch kostenlos-verfügbare Webtools und Apps (Drop-box, Google Docs) oder per Mail ist ein großer Vorteil und ermöglicht z.B. die Übertragung von bereits vorhandenen Arbeitsmaterialien und Textblättern direkt vom „heimischen PC“ des Kollegen online auf die Geräte. Ausdrucken, kopieren oder der Einsatz sonstiger Datenträger entfällt dann komplett („Die digitale Schultasche„). Über das neue iOS4 können die Schülerarbeiten dann bei Bedarf zentral per W-Lan ausgedruckt werden. Google Docs ermöglicht auf den iPads auch das „echte“ kollaborative Arbeiten an Texten und die Ergebnissicherung der Teamarbeit. Präsentationen könne sowohl softwarebasiert (Stichwort „Keynote“ = „Power Point“), als auch webbasiert mit Sliderocket in hoher Qualität erstellt werden. Beide Anwendungen bieten den Vorteil, dass die Dateien online bereit stehen und auch hier kollaborativ bearbeitet werden. Keynote ist 100% kompatibel zu Power Point, das in der Windows Welt große Verbreitung findet und man kann die Dateien somit 1:1 zwischen beiden Programmen austauschen und weiterverwenden. Gleiches gilt für die Textverabeitungsapp („Pages“) des iPad, welche dem Pendant „Word“ entspricht und auch hier den Im- und Export der Dateien garantiert. Weitere Apps findet man in der Übersicht des App Store.

Grafiken zur Evaluation:

Fasst man die Veranstaltung und die Ergebnisse der Umfrage zusammen, scheint das iPad eine hochmobile und schnell einsetzbare Ergänzung zu den bestehenden Informatikräumen zu sein, die sich sehr gut für die Kerneinsatzbereiche Recherche, Textarbeit, Analyse und Contenterstellung (Web2.0) verwenden lässt.

Kommentare offen!

Je 10 iPads in Rollkoffern, fertig zum Transport in die Klassenräume:

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23. November 2010

TO 24.11.

TOP 1 Tablet-PC:

  • Auswertung der Evaluation
  • Contra & Pro – Diskussionen (Alternativen)
  • Weiteres Vorgehen
  • Offene Fragen
  • Bildung AG: Tablet-PC im Unterricht

 

TOP 2 Auswertung Studientag

  • Auswertung der Evaluation (Kommentierungen)
  • Bewertung der Ergebnisse (Foto-Protokoll)
  • Umgang mit den Zielformulierungen
  • Umgang mit den Maßnahmenplänen

 

TOP 3 Studientag Februar 2011

  • Konfliktmanagement
  • Fachbezogenes Arbeiten (Leistungskriterien)
  • Unterrichtsentwicklungen
  • Schulentwicklungen

 

TOP 4 Sonstiges

Externe Evaluation: 09.12.2010

Regionale Bildungskonferenz: 02.12.2010 14:00 Uhr

Geburtstag Steuergruppen Blog: 02.12.2010

17. November 2010

Studientag 11.11.2010

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schulgemeinde,

am 11.11. fand der Studientag zum Thema: Schulprogramm konkret statt. Das Kollegium tagte unter der Moderation von Frau Dr. Aswerus-Oberstein und Herrn Niehues in der Sporthalle 1. Die Ergebnisse in Form eines Fotoprotokolls werden in den kommenden Tagen verfügbar sein und hier nachgereicht. Die Steuergruppe hat während der Konferenz eine Evaluation durchgeführt. Der Fragenbogen und die Ergebnisse sind in der Auswertung Studientag (Schulprogramm) abgelegt.

Die Grafiken und Tabellen im Einzelnen:

Was hat Ihnen gut gefallen:

Was hat Ihnen gar nicht gefallen:

Und hier noch einige Eindrücke des Studientages:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare, Anregungen, Ergänzungen wie immer gerne hier im Kommentarfeld.

Die Steuergruppe

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