Tablet-PC: Diskussion

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben die Mail ans Kollegium hier nochmals veröffentlicht und die bereits per Mail eingegangenen Kommentare anonymisiert unten im Kommentarfeld gesammelt (da sie per Mail persönlich an Herrn Deeken gerichtet waren). Wir wollten so die Übersichtlichkeit der geäusserten Meinungen etwas verbessern und die Mailflut etwas eindämmen. Gerne können Sie ihre Meinungen dann auch als Kommentar hinzufügen – nach Möglichkeit dann aber bitte mit ihrem Kürzel, damit wir es zuordnen können.

Hier der Wortlaut der Mail an das Kollegium:

„Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit der Lehrerkonferenz sind nun zwei Wochen vergangen und wir würden gerne die Diskussion aufnehmen, welche Schlüsse aus der Veranstaltung gezogen werden können. Aus unserer Sicht sollte die Frage zugrunde liegen: Ist der Tablet-PC eine sinnvolle Ergänzung zu unsere bestehenden Software und Hardware! Es geht nicht um die Frage: „Ist der Tablet-PC die Lösung aller Probleme?“ Auch nicht um die Frage: „Sollen wir jetzt nur noch mit dem Tablet-PC arbeiten?“

Die grundlegenden Überlegung, die wir angestellt haben sind folgende:

  • Die Kapazitäten der beiden Informatikräume sind fast völlig ausgereizt. Ich habe seit einiger Zeit die Belegbögen gesammelt und festgestellt, dass beiden Räume in fast allen Stunden belegt sind. Relativ häufig musst ich feststellen, wenn ich den Computerraum nutzen wollte, dass dieser bereits belegt ist. Die Einrichtung eines weiterer Raum mit ausreichend Computerarbeitsplätzen ist aufgrund der angespannten Raumsituation nicht möglich. Man kann mit dieser Situation aus meiner Sicht nicht zufrieden sein.
  • Die Schlussfolgerung ist also: Wir benötigen eine Lösung dieser Situation ohne einen weiteren Raum zu belegen. Die Lösung wären also folglich eine mobile Lösung. Im Prinzip könnte diese aus tragbaren Notebook bestehen oder aus tragbaren Tablet-PC. Zieht man dann noch die räumliche Situation in Betracht, 2 Pavillions, im Hauptgebäude Treppenstufen in einzelnen Geschossen, ist die mobile Lösung mit Notebook zwar eine denkbare, allerdings würden sofort die Räume 21-25 aus der Nutzung herausfallen, da die mobile Lösung Notebook immer mit einem Wagen verbunden ist.  Dieser Wagen müsste auch mit dem Aufzug transportiert werden, die gängigen Wagen sind für unseren Aufzug leider zu groß. Die mobile Lösung mit Notebook ist also aus praktischen Gründen bei uns im Hause schwierig zu realisieren.
  • Als mögliche mobile Lösung des Problem der fehlenden Kapazitäten in den Computerräumen könnte also die Wahl der Tablet-PC lauten. Allein aus Transport-technischen Gründen ist diese Lösung der Lösung Notebook vorzuziehen. Die Größe eines mit 10 Tablet-PCs bestückten Koffers ist auf dem Bild im Anhang dargestellt.
  • Sicherlich kann man auch kleine Netbooks in die Diskussion einbeziehen, allerdings ist auch dies aus meiner Sicht keine gute Lösung. Die wesentlichen Gründe ist der Aufwand für die Administration, Pflege und Wartung.
  • Der Tablet-PC scheint nach den Überlegungen oben als eine „Notlösung“ zu sein, aber er ist viel mehr als eine Solche. Die Anschaffung eines Tablet-PC ist eine Weiterentwicklung. Mit diesem Tablet-PC gibt es ein Unterrichtswerkzeug, dass als „Werkzeug“ im Unterricht gebraucht werden kann und nicht als Gegenstand. Ein Beispiel aus meinem Fach Mathematik: Für ein solches Tablet-PC existiert plattformunabhängig ein sogenanntes Computer-Algebra-System (CAS). Für die Benutzung des CAS müsste man in den Computerraum gehen und dort an Computer arbeiten, wobei die Arbeit am PC sicherlich im Vordergrund stehen würde. In einem Mathematik Leistungskurs würde man kurz die entsprechenden Gleichung, mit Hilfe des CAS lösen und sich dann wieder der Modellierung zuwenden. So braucht man zum Lösen einer Gleichung nicht gleich die ganze Stunde im Informatikraum verbringen. Weitere Beispiele lassen sich auch in meinem zweiten Fach Erdkunde finden. Allein die Verfügbarkeit von Google Earth ergänzt mit Streetview ergänzt den Unterricht. Anhand der verfügbaren App für das System Apple oder das System Android lassen sich Beispiele für den Einsatz im Unterricht. Weitere Links zur Nutzbarkeit der Tablet-PC in Form des Apple iPad befinden sich auf der Blog der Steuergruppe: 1. Tablet vs Netbook 2. iPad im Praxistest 3. Hands on iPad oder gesammelt unter der Kategorie iPad
  • Durch die Anschaffung weitere Endgeräte egal mit welcher Plattform entsteht automatisch erneute Arbeit im Bereich der Administration. Diese Arbeiten sind für Windowsbasierte Systeme ziemlich hoch. Die Schüler schaffen sich trotz eingeschränkter Rechte leicht einen Zugriff auf systemrelevante Daten und können diese verändern oder manipulieren. Aus den Erfahrungen mit unserem stationären Computer, kann ich darstellen wie anfällig diese Computer inkl. der Peripherie sind (Mäuse und Tastatur). Um diese Arbeit gering zu halten, würde aus meiner Sicht sich ein System eignen, dass so geschlossen ist, dass der Zugriff auf Systemdateien unmöglich ist und das System auch nicht mit 2 Befehlen zu zerstören ist. Der Zeitaufwand für die Administration sowie Pflege und Wartung sollte aus meiner Sicht bei der Wahl beachtet werden.

Fazit:

Auf der Suche nach einem dritten mobilen Computerraum empfiehlt sich die Anschaffung eines Tablet-PC. Die wesentlichen Gründe sind: Wartung, Administration, Transport und Funktionalität!

Über eine breite Diskussion dieser These unter der oben gestellten Fragen würde ich mich sehr freuen. Ich werde diese E-Mail morgen in Lehrerzimmer im Bereich der Steuergruppe aufhängen. Dort können ebenfalls Kommentierung/Meinungen/Fragen/Probleme abgeben werden!

Wer wäre denn bereit ein solches Tablet-PC im Unterricht einzusetzen?“

Kommentare offen!

Information in eigener Sache: Wir möchten nach einer ursprünglichen Fehlinformation durch den Lehrerrat der KAS klarstellen, dass die im Kommentarfeld veröffentlichten (ursprünglich privat an R. Deeken adressierten) Mails selbstverständlich nur mit vorheriger ausdrücklicher Genehmigung der entsprechenden Kolleginnen hier veröffentlicht wurden.

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13 Responses to “Tablet-PC: Diskussion”

  1. Information in eigener Sache: Wir möchten nach einer ursprünglichen versehentlichen Fehlinformation durch den Lehrerrat der KAS klarstellen, dass die im Kommentarfeld veröffentlichten (ursprünglich privat an R. Deeken adressierten) Mails selbstverständlich nur mit vorheriger ausdrücklicher Genehmigung der entsprechenden Kolleginnen hier veröffentlicht wurden!

  2. Hallo Roman,
    Deine Anmerkung am Anfang Deiner Mail ist super. Freue ich mich jetzt schon darauf, neue Optionen für den Unterricht zu haben. Fände die Tablet PCs ne gute Idee.
    Lg

  3. Lieber Roman,

    meine Unterstützung habt ihr. Ich würde die iPads einsetzen und denke, dass eine Anschaffung sinnvoll ist. Unsere Informatikräume sind heillos überlastet. Ich denke, es hängt an der Kostenfrage. Wenn dafür Gelder da sind, wunderbar. Wir müssten allerdings eine für alle Kollegen machbare Speicherlösung von Dateien (im Internet) finden.

    LG,

  4. Hallo Roman,

    die Argumente klingen durchweg überzeugend, vor allem was die Wartung betrifft. Fürs Schreiben und produktives Arbeiten finde ich trotzdem nach eingehender Prüfung eines ipads die Notebooks besser. Ipads wirken auf mich eher wie zwar sehr attraktive aber „geschlossene Konsumwerkzeuge“, wobei ich das natürlich nicht im mathematischen Bereich abschätzen kann. Aber wenn die Mathematiker und Physiker gut damit arbeiten können, wären ja die Computerräume für die „schreibende Zunft“ frei.

    Auf jeden Fall finde ich es auch gut, dass möglichst alle Schüler dieses neue Gerät einmal ausprobieren und kennenlernen können (Chancengleichheit).

    Auf die Steuergruppe und die Zukunft!

    A. Heyen (Name auf Wunsch mit veröffentlicht)

  5. Lieber Roman,

    leider konnte ich an der LK nicht teilnehmen und habe gerade keinen
    blassen Schimmer was ein Tablet-PC nun ist und wieso der keine Wartung
    braucht. Ich habe mir das Ganze unter Wikipedia mal durchgelesen und es
    so verstanden, dass es eigentlich nichts anderes ist als ein Notebook,
    eben nur in klein und statt einer Tastatur kann ein „Stift“ verwendet
    werden.
    Ist das so richtig?

    Wenn ja, verstehe ich dann zwar immer noch nicht, warum diese Tablet-PCs
    nicht gewartet werden müssen. Ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie
    ich bei diesen kleinen Dingern kontrollieren soll, was die Schüler da
    gerade machen.
    Auch sehe ich die Gefahr, dass der „Schwund“ höher sein könnte als bei
    einem großen Notebook oder PC.

    Bedenkt man aber die anderen Argumente: Die Frage des Transports und die
    der Lagerung der Geräte, so sprechen diese natürlich für die Tablet-PCs.

    Ich wäre gerne schon öfter mal in den Computerraum gegangen und er war
    leider gerade nicht frei, gerade mit den Diff-Kursen
    (Naturwissenschaften) böte sich das an. Deshalb fände ich die
    Erweiterung der Computernutzungsmöglichkeiten auf jeden Fall gut.

    Kann man denn bei diesen PCs auch etwas auf einen aufspielen und dann
    von allen darauf zugreifen?

    Fazit: Einen Versuch wäre es Wert. Wenn mir jemand erklärt, wie die
    Tablet-PCs funktionieren, würde ich sie auf jeden Fall im Unterricht
    ausprobieren wollen.

    Herzliche Grüße,

    • Hallo und vielen Dank für den Kommentar,
      der Tablet PC wird nicht mit einem Stift sondern mit den Fingern bedient – diese dienen dabei als Stift, mit dem Vorteil, dass sie nicht abhanden kommen können 😉
      Eine Tastatur wird bei Bedarf (also wenn es die Anwendung erfordert) automatisch eingeblendet und diese ist dann genau so groß wie die eines Netbooks und lässt sich auch gut „beschreiben“. Die Tasten können allerdings nicht kaputt gehen. Ansonsten kann man das Gerät mit „Fingergesten“ steuern, d.h. Bilder oder Textseiten einfach mit zwei Fingern (Daumen und Zeigefinger) durch auseinanderziehen grösser machen.
      Zum Thema Schwund: Wer zu Beginn der Stunde 20 Geräte ausgibt, sollte am Ende der Stunde auch wieder 20 Geräte in den Koffer packen.
      Aufspielen: Möglichkeit 1: Datei auf den Computer aufspielen, mit dem die Tablets dann synchronisiert werden. Dauert pro Gerät ca 10-60 Sekunden. Nach Bearbeitung werden die Dateien zurück synchronisiert. Möglichkeit 2 (besser und komfortabler): Datei im Internet auf eine kostenlose Plattform hochladen (z.B. von zu Hause aus) und dann von den Schülern auf das Gerät downloaden lassen. Funktioniert ganz einfach und was den Download betrifft sogar automatisch) – müsste man dir aber zeigen (ist einfach als es hier schriftlich zu erklären). Nach Bearbeitung durch die SChüler, werden die Dateien wieder hochgeladen. Möglichkeit 3: Alle Tablets bekommen einen fest zugeordneten Mailaccount. Du mails die Datei an diesen Account. Die Schüler bearbeiten die Datei und mailen am Ende der Stunde zu dir zurück oder zur Weiterbearbeitung zu sich nach Hause.

  6. Lieber Roman,

    hier mein Beitrag zur gewünschten breiten Diskussion deiner These. Meine Sorge gilt der Finanzierung: Der KAS-Etat für 2011 beläuft sich auf xx.xxx Euro (auf Anfrage, Anm. d. Red). Ein Klassensatz iPads, billigste Variante ohne Folgekosten, würde (ohne Rabatt, den wir vielleicht bekämen?) 12.500 Euro kosten. Das ist viel Geld, das wir aus dem normalen Etat gar nicht abzweigen können und mit dem man natürlich auch andere wichtige Dinge finanzieren könnte (z.B. ein online-Unterrichtsmaterial-Abo für die ganze Schule von Cornelsen http://www.cornelsen.de/abo/1.c.1672310.de oder Anti-Mobbing-Programme von Fachleuten für Klassen, die das nötig haben, oder fest installierte Beamer-Computer-Einheiten in weiteren Räumen oder… ).
    Als gute Hausfrau habe ich über Alternativen nachgedacht. Wir könnten vielleicht vorhandene Ressourcen nutzen. André hat schon oft erwähnt, dass viele SuS einen iPod touch (oder ein iPhone) besitzen. Ich habe diese Erfahrung auch gemacht, in meinen Kursen greifen wir gelegentlich auf die Möglichkeiten, die die Geräte bieten, zurück, nutzen dabei Frau xxxxx ungeschütztes WLAN in der Georgstraße. Wenn die KAS 10 touchs kaufte, könnte man in einem Kurs mit den privaten und den KAS-Geräten alle SuS versorgen. Ich wandle deine These also ein wenig ab:
    Auf der Suche nach einem dritten mobilen Computerraum empfiehlt sich die Anschaffung einiger iPod touchs. Die wesentlichen Gründe sind: Wartung, Administration, Transport, Preis und Funktionalität!
    Deine ersten drei Gründe gelten für den touch gleichermaßen oder in noch höherem Maß (Mobilität: Die könnte man sich wirklich unter den Arm klemmen). Preislich kämen wir unter 20% der Kosten für die iPads weg. Zur Funktionalität müsste man einige Recherchen anstellen: Wer hat was mit dem iPad vor? Geht das nicht auch auf dem iPod touch? Dein CAS scheint z.B. auch auf dem touch zu laufen, so verstehe ich jedenfalls den Beitrag des ehemaligen Schülers in eurem Blog: https://steuergruppe.wordpress.com/2010/11/24/ipad-im-praxistest-an-der-kas/
    Ich besitze selber seit fast zwei Jahren einen (sehr geschätzten) touch der 2. Generation und weiß daher, dass vieles ohne Weiteres möglich ist, z.B. Filmanalyse, wenn man dann den Film im apple-store gekauft hat.
    Nebenbei: Wie lösen wir dieses Film-Problem, das ja auch für das iPad sich stellt? Ich versteh nicht genau, was du in deinem Blog-Beitrag „Netbook vs Tablet-PC“ dazu schreibst : …ist es notwendig, den Film über die zentrale Verwaltung auf die Tablet-PC zu spielen. Ich besitze Filme aus dem apple-store. Könnte man die irgendwie auf alle touchs oder iPads bringen?

    Liebe Grüße
    B. Menke (Name auf Wunsch veröffentlicht)

    • Liebe Kollegin

      vielen Dank für deinen Beitrag zur Diskussion. Ich möchte auf deine vorgeschlagene Alternative iPod touch eingehen. Es gibt bereits Beispiele, wie man diese Endgeräte im Unterricht nutzen kann. Als Beispiel soll hier das Beispiel der iPhone Klasse in Goldau dienen. Eine Grundschule, die unter wissenschaftlicher Begleitung den Einsatz der iPhone-Endgeräte getestet hat. Die Ergebnisse auf der Homepage dieser Klasse zeigen gut in wie vielen Bereichen sich dieses oder ein ähnliches Endgerät gut einsetzten kann. Letztendlich ist die verfügbare Software des iPod touch und die verfügbare Software für das iPad vergleichbar. Inwieweit dort Unterschiede bestehen und wo genau diese Unterschiede zu Tag kommen, kann ich im Moment nicht sagen.
      Ich habe große Bedenken, wenn man im Unterricht private Endgeräte über das öffentliche Netzwerk ins Internet zu greifen lässt. Ist einmal das Passwort für unser Schülernetz bekannt, wird es schnell in der Schule bekannt sein, so dass man sich Gedanken über das Thema Rechtsverletzungen und Haftung machen müsste. Zwar wird das Netzwerk durch Netcologne nochmal zusätzlich gefiltert, so dass viele Seiten (SchülerVZ, Seiten mit jugendgefährdeten Inhalten,…) automatisch geblockt werden, einen Mißbrauch der Passwörter kann man jedoch so nicht unterbinden. Der Zugriff auf Filesharing-System kann nämlich nicht geblockt werden. Hier das entsprechende Urteil:
      Der Bundesgerichtshof traf nun (Az. I ZR 121/08) eine bahnbrechende Entscheidung, die für alle Fälle von Abmahnungen wegen Verstößen in Musiktauschbörsen erhebliche Bedeutung haben wird:
      Private Anschlussinhaber sind verpflichtet zu prüfen, ob ihr WLAN-Anschluss durch angemessene Sicherungsmaßnahmen vor der Gefahr geschützt ist, von unberechtigten Dritten zur Begehung von Urheberrechtsverletzungen missbraucht zu werden.
      Dem privaten Betreiber eines WLAN-Netzes kann jedoch nicht zugemutet werden, ihre Netzwerksicherheit fortlaufend dem neuesten Stand der Technik anzupassen und dafür entsprechende finanzielle Mittel aufzuwenden. Ihre Prüfpflicht bezieht sich daher auf die Einhaltung der im Zeitpunkt der Installation des Routers für den privaten Bereich marktüblichen Sicherungen. (Quelle: Pressemitteilung des BGH vom 12.05.2010)
      Im Wesentlichen bedeutet dies, dass der private Anschlussinhaber dafür zu sorgen hat, dass sein WLAN-Netzwerk einen ausreichenden Passwortschutz aufweist. Er muss das im Auslieferungszustand werkseitig eingegebene Passwort ändern, am besten durch ein langes Passwort, das sowohl Groß- als auch Kleinbuchstaben sowie Zahlen enthält. Alte WLAN-Router, deren Verschlüsselung nicht mehr dem Stand der Technik entspricht, müssen jedoch wohl nicht ausgetauscht werden.
      Welche Konsequenzen diese Handhabung hat, müsste ich erst einmal recherchieren. Fragen denen man nachgegen müsste wäre:

      Wie sichere ich eine WLAN Netz juristisch ab im Schulbereich ab? Wie sieht im Falle eines Missbrauchs die Haftungsfrage aus? Welche technischen Maßnahmen könnte man erreichen, damit eine direkte Nachverfolgung und somit eine Registrierung gewährleistet wird? Da ich aber als Hauptberuf den Lehrerberuf gewählt habe und nicht Netzwerkadministrator kann ich auf diese Fragen im Moment keine genaue Antwort geben. Aus meiner heutigen Recherche scheint es möglich zu sein eine Benutzer/Passwort-Lösung zu installieren, mit der Konsequenz, dass jeder Schüler einen Benutzernamen inkl. Passwort hat (-> hoher Aufwand). Die Lösung im Falle der Tablet-PC kann ich jedoch beschreiben. Der Administrator für das WLAN Netz gibt das Passwort ins System ein, ergänzt in den Systemeinstellungen eine Option für die Nichtsichtbarkeit des Passworts! So könnten wir die Nichtautorisierte Nutzung unseres Schülernetzes verhindern.

      Soweit meine Sicht der Dinge.

      Liebe Grüße

      Roman Deeken

      P.S. Du bekommst den Film auf das Endgerät, in dem man es über iTunes mit dem Endgerät synchronisiert. Dazu muss du die entsprechenden Ordner in iTunes anwählen. Man muss die Filme nicht kaufen (davon abgesehen muss man dvds auch kaufen): man kauft sich einen dvb-t stick für seinen Mac oder PC (kostet ca 30-50€). Mit diesem Stick nimmt man die Filme, TV-Reportagen, etc. komfortabel und ohne zusätzliche Kosten einfach auf den Rechner auf und wandelt diese ins iTunes-Format um. Dann kann man diese auf iPod bzw. iPad übertragen.

      • Lieber Roman,
        danke für deine schnelle Antwort. Ich bin nicht sicher, ob ich alles richtig verstehe.
        Zunächst glaube ich zu verstehen, dass für eventuelle KAS-iPads ein WLAN gebraucht wird, das man aber als Administrator gut kontrollieren kann. Ich lese deine Antwort weiterhin so, dass du dir Sorgen machst, dass SuS, die ihren eigenen iPod touch in der Schule benutzen, innerhalb unseres KAS-WLANs Unsinn anstellen könnten. Wenn ich die Anleitung meines touchs richtig verstehe, könnten wir aber die nichtautorisierte Nutzung des Schülernetzes auch bei den privaten Geräten leicht verhindern. Bitte lass uns das in der Schule besprechen, mir fehlen völlig die richtigen technischen Vokabeln.
        Meine Überlegung, den iPod touch als Alternative ins Spiel zu bringen, gründet ja vor allem auf dem immensen Preisvorteil bei ähnlicher Funktionalität. Wir brauchten weniger Geräte und die wären auch noch erheblich billiger. Darauf bist du bisher noch gar nicht eingegangen. Gibt es denn Überlegungen der Steuergruppe zur Finanzierung des gewünschten dritten mobilen Computerraums?
        Einen schönen zweiten Advent und liebe Grüße
        B. Menke (Name auf Wunsch veröffentlicht)

        • Übrigens finde ich die Idee mit den Schüler-ipods als zusätzliche Geräte neben den iPads immer besser. Und ich habe auch schon eine Idee für das Problem Wlan u. Passwort. Und dieses interessante Slideshare habe ich gerade auf Twitter gefunden: 23 Interesting Ways to use an iPod Touch in the Classroom http://bit.ly/dkEvAe

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