Posts tagged ‘Apple’

18. Dezember 2010

iPad-Nutzung im Unterricht

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie Herr Löwen in seinem Rundschreiben/Kollegiumsbrief bereits angekündigt hat, benötigt der Förderverein zur Bestellung der iPads noch ein mal ihr eindeutiges Votum und wenn möglich auch ein oder zwei konkrete Gedanken für den Einsatz des Gerätes im Unterricht.
Sollten die iPads als „mobiler Informatikraum der KAS“ kommen, werden wir zu diesem Zweck natürlich selbstverständlich eine Einführung in das Gerät und auch ein begleitendes Coaching anbieten. Ein flexibles Ausleihsystem und der einfache, sichere Transport der Geräte in Rollkoffern wird dann ebenfalls gewährleistet sein.
Einige von euch hatten bereits mündlich oder per Mail eine Zusage für einen möglichen Einsatz gegeben.
Trotzdem ist es für die Rückmeldung an den Förderverein notwendig, dass sich alle, die das Gerät im Unterricht einsetzen wollen, am Brett der Steuergruppe in die Liste (übrigens komplett mit iPad erstellt) eintragen.
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26. November 2010

Netbook vs Tablet-PC

In einer heutigen Diskussion im Lehrerzimmer wurde die These aufgeworfen, ob es nicht sinnvoller sein, statt eines Tablet-PC auf die Lösung der Netbook zurückzugreifen. Die Argumente bezogen sich auf der einen Seite auf die Ausstattung der Hardware (fehlender USB Anschluss, fehlender Druckeranschluss, fehlende Dateiverwaltung, Abspielen von DVDs) und auf der anderen Seite auf die Kosten. Aus unserer Sicht sind diese Probleme z.T schon behoben bzw. spielen für die Frage: „Ist ein Tablet-PC eine sinnvolle Ergänzung für die Ausstattung der Schule“ keine Rolle.

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24. November 2010

iPad im Praxistest an der KAS

Liebe Kolleginen und Kollegen, liebe Schulgemeinde,

nach erfolgter Präsentation und Praxistest der iPads, an dieser Stelle ein Abriß, Resumé und Ausblick zur Veranstaltung vom 16.11.2010:

Im Anschluß an die Lehrerkonferenz vom 16.11.2010 wurde durch Herrn Volker Sziede (Key Account Manager der Education Abteilung der Firma Apple, München) zunächst eine allgemeine Information zu den Bemühungen und Möglichkeiten der Firma Apple im Bereich Education vor dem gesamten Plenum des Kollegiums der KAS gegeben. Der Vortrag, der seinen Zweck als Werbeveranstaltung nicht verschleiern wollte, war professionell-kurzweilig und informativ und zeigte viele Möglichkeiten im Bereich des Einsatzes von mobilen Endgeräten und Apps auf. Der Schwerpunkt lag auch auf der Nachhaltigkeit, die die Marke Apple in diesem Bereich seit mehr als 25 Jahren betreibt. Nach dieser Einführung zeigte dann Herr Christian Wilde, ebenfalls aus München für die KAS angereist, kurz die Möglichkeiten aber auch die Grenzen des Gerätes, um das es eigentlich ging: das Apple iPad. Hier gab es dann auch schon konkretere Hinweise zu den Einsatzmöglichkeiten eines solchen Devices im Unterricht als Endgerät für Recherche, Contenterstellung und Web2.0-Anwendungen (Wikis, Blogs) durch die Schüler, aber auch konkrete Apps für den Unterrichtseinsatz in bestimmten Fächern und Kontexten wurden gezeigt. Den Abschluß der Plenumsveranstaltung bildete die Aussicht auf (kostenlose) Fortbildungen des Kollegiums und/oder eines Kernteams durch Apple für die konkrete unterrichtsbezogene Contenterstellung auf einem solchen Device und die in diesem Bereich in NRW bereits bestehenden Netzwerke. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die Effey-Hauptschule in Ennepetal hingewiesen, die das iPad bereits, wie einige andere Schulen in einer „iPad-Klasse“ einsetzt und die zu Informationszwecken auch Unterrichtsbesuche in diesem Projekt anbietet. Auch wenn es vielleicht verständlicherweise während dieser Plenumspräsentation im Kollegium zu einigem Murren und Unruhe kam, sollte einem doch klar gewesen sein, dass Apple bei einer solch aufwändigen und kostenintensiven (für die KAS jedoch kostenlosen!) Veranstaltung für die eigenen Produkte Werbung macht – dies würde wohl jedes andere Unternehmen auch tun.

Nach dieser Präsentation wechselten die 27 am Test („Hands on“) interessierten Kolleginnen und Kollegen in den Präsentationsraum, wo genügend iPads zur Verfügung standen um in einer „Schnitzeljagd“ erkundet zu werden.

Die „Hands on“-Veranstaltung wurde durch Herrn Christian Wilde und Herrn Tony Philip, beide aus dem Sales Planning & Support-Team München, durchgeführt. Die Kolleginnen und Kollegen schienen beim Test doch sichtlich Spaß gehabt zu haben, wie die folgenden Impressionen zeigen:

 

 

Im weiteren Verlauf waren sie aber auch konzentriert bei der Sache, als es mit den, auf dem iPad installierten Apps eine „iPad-Schnitzeljagd“ zu lösen galt, die die Kollegen mit Bravour und fast ohne Hilfestellung und schon gar nicht mit zu Hilfenahme eines Handbuchs auf einem, ihnen gänzlich unbekannten Gerät lösten. Hier ging es dann darum die Multitouchfähigkeiten des Geräts, die Möglichkeiten der Textverarbeitung und Bildbearbeitung und die Webapplikationen (Mail und Safari-Browser) auszuloten, um einige Aufgaben zu nennen. Auch die Videofähigkeiten und das Kartenprogramm wurden ausprobiert und in den in iBooks zur Verfügung stehenden eBooks wurden Kapitel aufgeschlagen und Texte markiert.

Herr Wilde zeigte sich vom engagierten „KAS-Testteam“ beeindruckt, denn wie er mir in einer späteren Rückmeldung per Mail sagte: „… hat es uns Spaß gemacht Ihrem Kollegium das iPad mit seinen Möglichkeiten näher zu bringen. Insbesondere die aktive Beteiligung bei der „Schnitzeljagd“ und viele interessante Fragen haben uns beeindruckt.“

Evaluation:

Kontra:

Als problematisch beurteilten die Kollegen die fehlende Tastatur bei z.B. längerer, umfangreicher Textarbeit, was jedoch durch die große Mobilität des Devices relativiert wird und auch nur in diesem speziellen Fall auftritt. Alternativ dazu kann natürlich ein iPad-Keyboard-Dock optional angeschafft werden, welches wie eine Tastatur funktioniert. Weiter wurde die fehlende Möglichkeit einer zentralen Kontrolle und/oder Sperrung der Schülerbildschirme durch einen Lehrer-PC (wie im Informatikraum) beanstandet. Hier bietet es sich natürlich, wie in der Veranstaltung gezeigt, einfach an, dass iPad mit dem Bildschirm nach unten auf den Tisch zu legen. Weiterer Kritikpunkt war eine evtl. notwendige Einarbeitungszeit in die unterschiedlichen Apps angeführt, wobei sich auf der Hands on-VA aber gezeigt hat, dass auch Mac OS unerfahrene User schnell und gut mit dem Interface des iPads und den Apps zurecht kamen, wenn es auch Zitat: „…. den Windows-Usern zunächst etwas ungewohnt und umständlich vorkam“.

Pro:

Als mögliche, vorstellbare Einsatzbereiche nannten die Kollegen in der nach dem Test durchgeführten Evaluation vor allem Recherche, Texterstellung, Lesen und Markieren, Literatureinsatz, integriertes Lexikon, Präsentationserstellung, Erstellen von Blogs und Wikis, Ersatz für Textblätter und Materialien, aber auch spezielle Anwendungsmöglichkeiten wie Filmanalysen, Erstellen und Hochladen von Videos, Bildbearbeitung, Höranalyse, Podcasting, Erstellen von Arrangements und Partiturmitverfolgung, etc.

Die Übertragung von Dateien auf das Gerät durch kostenlos-verfügbare Webtools und Apps (Drop-box, Google Docs) oder per Mail ist ein großer Vorteil und ermöglicht z.B. die Übertragung von bereits vorhandenen Arbeitsmaterialien und Textblättern direkt vom „heimischen PC“ des Kollegen online auf die Geräte. Ausdrucken, kopieren oder der Einsatz sonstiger Datenträger entfällt dann komplett („Die digitale Schultasche„). Über das neue iOS4 können die Schülerarbeiten dann bei Bedarf zentral per W-Lan ausgedruckt werden. Google Docs ermöglicht auf den iPads auch das „echte“ kollaborative Arbeiten an Texten und die Ergebnissicherung der Teamarbeit. Präsentationen könne sowohl softwarebasiert (Stichwort „Keynote“ = „Power Point“), als auch webbasiert mit Sliderocket in hoher Qualität erstellt werden. Beide Anwendungen bieten den Vorteil, dass die Dateien online bereit stehen und auch hier kollaborativ bearbeitet werden. Keynote ist 100% kompatibel zu Power Point, das in der Windows Welt große Verbreitung findet und man kann die Dateien somit 1:1 zwischen beiden Programmen austauschen und weiterverwenden. Gleiches gilt für die Textverabeitungsapp („Pages“) des iPad, welche dem Pendant „Word“ entspricht und auch hier den Im- und Export der Dateien garantiert. Weitere Apps findet man in der Übersicht des App Store.

Grafiken zur Evaluation:

Fasst man die Veranstaltung und die Ergebnisse der Umfrage zusammen, scheint das iPad eine hochmobile und schnell einsetzbare Ergänzung zu den bestehenden Informatikräumen zu sein, die sich sehr gut für die Kerneinsatzbereiche Recherche, Textarbeit, Analyse und Contenterstellung (Web2.0) verwenden lässt.

Kommentare offen!

Je 10 iPads in Rollkoffern, fertig zum Transport in die Klassenräume:

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31. Oktober 2010

Tablet PC im Unterricht? Hands on iPad! 16.11. KAS

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wer den Markt für Unterrichtsmedien verfolgt, weiß dass die Innovationsdynamik hoch ist. Die Frage eines mobilen Equipments steht angesichts der Überlastung der beiden Informatikräume derzeit im Raum. Aber auch mobile Einheiten (Laptopwagen) stoßen wegen der Gebäudestruktur auf Grenzen, da sie recht sperrig sind. Auch stellt sich die Frage, ob sie noch auf einem aktuellen technischen Stand der Entwicklung stehen. Deshalb scheinen die von allen größeren Herstellern der PC-Branche inzwischen im Fokus stehenden Tablet-PCs eine interessante Perspektive zu bieten, Geräte ohne Maus und Tastatur, stattdessen mit Touchscreen! Preislich liegt ein solcher Tablet-PC unter den Anschaffungskosten für einen Laptop. Eine ganze Reihe von Argumenten spricht für eine Anschaffung des Tablet-PC anstelle von Laptops. Für die weiteren Planungen und Überlegungen stellt sich die Frage, ob sich diese Geräte auch für unsere Zwecke anbieten. Um das zu prüfen und abzuklären, ob das für unsere Bedürfnisse und unser pädagogisches und didaktisches Anliegen eine Zielgröße sein kann und zur Erleichterung und Verbesserung unseres Unterrichtsalltags beiträgt, haben wir für die nächste Konferenz eine entsprechende Information vorbereitet. Dabei soll es um Sachinformation gehen: Wie funktioniert solch ein Tablet überhaupt konkret, was leistet er und wie ließe er sich sinnvoll im Unterricht nutzen? Über diese Frage lässt sich ohne konkrete Vorstellungen eines Tablet-PC nur schwer diskutieren. Erfreulicherweise ist es nun gelungen, die Education Abteilung der Firma Apple dafür zu gewinnen, mit den 3 Produktspezialisten aus München: Herrn Volker Sziede (Senior Account Manager Education), Herr Dr Simon Hettwer (Business Development Manager Edu), Herr Christian Wilde  und 25 iPads zu uns ins Haus zu kommen, um das Tablet-PC dem Kollegium vorzustellen und danach eine „Hands on iPad“ Veranstaltung zum konkreten Ausprobieren des Geräts anzubieten.

Termin: 16.11.2010
Zeit: Ab 15 Uhr (Präsentation für alle), 16 Uhr (Hands on), Ende gegen 17 Uhr.

Weitere Infos zum Thema iPad:
iPad Einsatz in Schulen:

The iPad Project (Speirs, Schottland)

Vorlesungen per iPad an der Uni Kassel?

Projektschule Goldau (Neff, Schweiz)

Hauptschule Jennersdorf (Österreich)

30 ways to use iPad in Classroom

Edutopia

Anmeldung zur Veranstaltung:

Wenn Sie an der „Hands on“ Veranstaltung teilnehmen und das iPad konkret auf seine Einsatzmöglichkeiten testen wollen, reservieren Sie bitte dringend einen Platz, da die Teilnehmerzahl aufgrund der vorhandenen Geräte und der praktikablen Durchführung auf 25 begrenzt ist. Dies können Sie per Mail oder direkt an uns bzw. an Frau Esch richten. Alternativ dazu können Sie sich sehr gerne unter folgendem Link mit ihrem Kürzel eintragen, das Häckchen setzen und auf speichern klicken.

Die Steuergruppe (Deeken, Löwen, Rothstein, Spang, Vieth)

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