Posts tagged ‘Leitmedienwechsel’

19. Dezember 2010

Google? Google Ngram Viewer!

Über Google lässt sich streiten, wie über vieles andere auch. Aber dieses Tool sollte man unbedingt ausprobieren:

Der Google Ngram Viewer

Für jeden kostenlos nutzbar und praktisch. Was ist es? Mit diesem Online-Tool kann man die bisher 5,2 Millionen digitalisierten Bücher mit 500 Milliarden Wörtern nach bestimmten Phrasen oder Keywords durchsuchen und sich die Häufigkeit ihres Vorkommens in diesen Büchern anzeigen lassen.

Das Ganze funktioniert in den Sprachen Deutsch, Englisch , Französisch, Chinesisch, Russisch und Spanisch und gesucht wird in Büchern die in den Jahren zwischen 1500 und 2008 erschienen sind. Man kann sehr schön grafisch sehen, wie sich die Häufigkeit der Verwendung dieser gesuchten Begriffe historisch (kulturhistorisch) verändert hat.

Auch für den Unterricht lassen sich da viele Anwendungsbereiche finden. Schöne Beispiele gibt es hier (leider auf Englisch).

18. Dezember 2010

iPad-Nutzung im Unterricht

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie Herr Löwen in seinem Rundschreiben/Kollegiumsbrief bereits angekündigt hat, benötigt der Förderverein zur Bestellung der iPads noch ein mal ihr eindeutiges Votum und wenn möglich auch ein oder zwei konkrete Gedanken für den Einsatz des Gerätes im Unterricht.
Sollten die iPads als „mobiler Informatikraum der KAS“ kommen, werden wir zu diesem Zweck natürlich selbstverständlich eine Einführung in das Gerät und auch ein begleitendes Coaching anbieten. Ein flexibles Ausleihsystem und der einfache, sichere Transport der Geräte in Rollkoffern wird dann ebenfalls gewährleistet sein.
Einige von euch hatten bereits mündlich oder per Mail eine Zusage für einen möglichen Einsatz gegeben.
Trotzdem ist es für die Rückmeldung an den Förderverein notwendig, dass sich alle, die das Gerät im Unterricht einsetzen wollen, am Brett der Steuergruppe in die Liste (übrigens komplett mit iPad erstellt) eintragen.
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8. Dezember 2010

Das Schulbuch: Grundlage für guten Unterricht

„Lehrer setzen sie nicht ein, Schüler lieben andere Medien und Eltern kommen damit nicht klar: Das ist eine mögliche Beschreibung von Schulbüchern. Die andere: Unterricht braucht das Schulbuch, es unterstützt Lehrer bei der individuellen Förderung und gibt Schülern Orientierung und Anregungen. Kurz: Es ist unverzichtbar.“ So beginnt der Artikel im Portal bildungsclick.de

Der Artikel basiert auf den Erkenntnissen eines Kongresse bei dem sich Ende November Experten aus Wissenschaft, Praxis, Politik, Ministerien, Verlagen, Lehrer- und Elternverbänden in München für zwei Tage zu einem Thema trafen, zu dem eigentlich alle etwas zu sagen haben, weil jeder den Gegenstand kennt – und sei es nur aus der eigenen Schulzeit: das Schulbuch.

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7. Dezember 2010

New blogs on the block…

… oder neue Blogs an der KAS:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schulgemeinde,

in diesem Schuljahr haben erneut drei weitere Blogs an der KAS „das Licht des Internets“ erblickt:

1. Seit Beginn des Schuljahres das Blog des Musikprojekts Klasse 5a/b: http://kaskeys.wordpress.com

  • Dieses Blog ermöglicht es mir Unterrichtsprozesse und Übungen direkt festzuhalten und den Schülern schon am gleichen Tag (Mittags, wenn sie von der Schule nach Hause kommen) bereitzustellen. Die Schüler nehmen dies gerne an, wie die Zugriffszahlen und -zeiten des Blogs zeigen.
  • Gerade wenn es um praktische Übungen am Keyboard geht, ist der Blog ein Segen, denn Akkorde oder Griffe, die ich in der Stunde gezeigt habe, können zu Hause noch ein mal angesehen werden (als Filmchen oder als Foto).
  • Auch die Playbacks oder Texte die wir im Unterricht angefangen haben, sind zu Hause weiter zu hören oder zu entwickeln.

2. Ebenfalls seit Beginn des Schuljahres gibt es den Klassenblog der 5c: http://kas5c.wordpress.com


  • In diesem Blog gibt es Informationen für die Klasse, Eltern und Kollegen, aber auch
  • Ergebnisse aus dem Unterricht, Bilder, Schülerarbeiten, Übungen und Aufgaben,
  • Vorbereitungsmöglichkeiten für Klassenarbeiten und Regeln und Lernwörter.
  • Bilder des Klassenraums, um den Blog zu personalisieren und einen Bericht über den Besuch von Wilma – das Maskottchen der Klasse 😉
  • Auch ein Podcast ist hier zu finden, bei dem einige Schüler der Klasse einen Text aus der Bibel lesen und so ein kleines „Hörbuch“ gestaltet haben.
  • An den vielen Kommentaren der Schüler und auch an den Zugriffszahlen kann man erkennen, dass die Schüler sehr häufig hier vorbei schauen und sich mit den Unterrichtsthemen auch am heimischen PC beschäftigen.

3. Einen solchen Klassenblog nennt nun auch seit 2 Wochen die Klasse 6c ihr eigen: http://kas6c2010.wordpress.com

  • Obwohl dieser Blog sehr neu und noch etwas „religionslastig“ ist, sind die Zugriffszahlen überwältigend, und das sogar bei einem Blog, der nicht über google zu finden ist.
  • Anfangs nutzten die Schüler das Kommentarfeld noch eher wie einen Chatroom, die Begeisterung hat sich nach 2 Wochen jedoch etwas gelegt und die Beiträge werden nun sachlicher.
  • Beeindruckend, welchen Ehrgeiz die Schüler bei der Anfertigung der Bildgeschichten zum Damaskuserlebnis des Paulus zeigten, weil sie wussten, dass diese im Artikel teilweise veröffentlicht werden könnten.

Die Tools – was benötigt man, um die Blogs zu „beschicken“ und wie geht das alles?

  • wordpress.com – account (kostenlos): Dort werden die blogs publiziert und dort sind auch alle Kollegen, die den Blog mit Artikeln beschicken angemeldet
  • Artikel können während des Unterrichts sozusagen als Tafelbild per Laptop und Beamer geschrieben und dann noch in der Stunde publiziert werden.
  • Artikel können zu Hause eingestellt und im Unterricht genutzt, danach zu Hause durch die Schüler weiter bearbeitet werden (Kommentare)
  • Für die Bilder/Filme: Digitalkamera oder Smartphone mit eingebauter Kamera bzw. iPod Touch mit Kamera o.ä. (ich nutze ein iPhone 4G): damit werden die Bilder bzw. Filme aufgenommen. Auch Ton (Podcasts) können damit aufgenommen und direkt hochgeladen werden. Bei der Kamera geht es über den Umweg: Kamera – PC – Internet. Alternativ dazu kann man auch die vorhandenen Podcastgeräte der KAS benutzen.
  • YouTube Account (kostenlos), um die Podcasts oder Bilder zu speichern und mit wordpress zu verlinken.

Auch Interesse bekommen – sprechen Sie uns an! Alle Blogs der KAS sind hier gelistet.

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6. Dezember 2010

Bildung 2.0 Digitale Medien in der Schule

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. hat 500 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14-19 Jahren zu Thema Mediennutzung in der Schule befragt und diese Daten mit einer Erhebung aus dem Jahr 2007 verglichen. Hier einige Ergebnisse:

„Fast ein Drittel der Schüler macht täglich seine Hausaufgaben mit Hilfe eines Computers. Dies entspricht einem Anstieg um 10 Prozentpunkte gegenüber 2007. Weitere 46 Prozent machen mindestens einmal pro Woche ihre Hausaufgaben mit dem PC. Nur ein Viertel aller Schüler macht selten oder gar keine Hausaufgaben mit dem Computer. Der Anteil der Nichtnutzer hat sich im Vergleich zu 2007 auf 5 Prozent halbiert.“

„Der häufigste Einsatzzweck von Computern sind Internetrecherchen (88 Prozent). Es folgen Präsentationen von Inhalten durch die Lehrer oder die Schüler (82 Prozent). Nur 43 Prozent der Schüler nutzen spezielle Lernprogramme. Immerhin ein Drittel der Schüler programmiert und ein Fünftel gestaltet selbständig Webseiten.“

„Zwei Drittel der Schüler sind der Meinung, dass die Lehrer besser für den Einsatz neuer Medien geschult werden sollten. Ein Drittel ist der Auffassung, dass die Lehrer nicht wissen, wie sie die neuen Medien sinnvoll im Unterricht einsetzen können. 44 Prozent der Schüler glauben, dass viele Lehrer kein Interesse daran haben, neue Medien einzusetzen.“

Die Studie vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

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30. November 2010

JIM Studie 2010: Jugend, Information, Media

„Seit dreizehn Jahren untersucht die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) jährlich den Medienumgang der 12- bis 19-Jährigen. In dieser Zeit konnte die Studie den stetigen Wandel der Medienwelt dokumentieren. Die Entwicklung des Handys, der rasante Aufstieg des MP3- Players, sowie der Einzug des Internets in den Alltag von Jugendlichen prägte das vergangene Jahrzehnt.“ (aus JIM-Studie 2010, S.3)

Einige interessante Statements der Studie habe ich hier zusammengefasst:

  • Praktisch jeder Jugendliche besitzt ein eigenes Handy, ältere Jugendliche bevorzugt Smartphones mit Apps für SchülerVZ, Facebook, Musik und Spiele
  • Jugendliche verbringen täglich 138 Minuten im Netz, die Hälfte der Zeit mit Kommunikation und sozialen Netzwerken
  • Computer und Internet sind für Jugendliche längst Alltag, von Neuen Medien kann nicht mehr gesprochen werden
  • Internet? Lieber ohne Eltern: Das Internet entfaltet seine höchste Wichtigkeit, wenn die Jugendlichen alleine zu Hause sind
  • Zwei Drittel der jugendlichen Onliner haben Fotos oder Filme von sich ins Netz gestellt
  • 15% der jugendlichen Internetnutzer gibt an, schon einmal im Netz gemobbt worden zu sein. Da helfen Filter nicht weiter…
  • Eines wird sich wohl nie ändern: Die große Konstante im Teenager-Leben bleibt Musik 🙂
  • Wer nicht online ist, ist raus – dies klingt mir persönlich allerdings etwas zu drastisch.

Bei Interesse, laden sie hier die gesamte JIM2010-Studie

Zusammenfassungen der Studie finden sich an verschiedenen Stellen, z.B.:

Der Spiegel: Jugendliche sind Kommunikations-Junkies

Heise Online: Kommunikation steht bei Jugendlichen im Vordergrund

ZDF-Online: Wer nicht online ist, ist raus.

 

Nichts Neues? „Medienkompetenz wird zunehmend zur Lebenskompetenz im 21.Jahrhundert.“ Das betonte Michaela Noll, Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, bereits im Jahr 2006.

Auf jeden Fall: Handlungsbedarf für Bildung und Erziehung.

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